Ferrari 599 – Car-HiFi-Anlage

Datum:11 Mai, 2015

Stichwörter:Lautsprecher German Maestro M-Line und Status, Verstärker Mosconi D2 80.6 DSP

Ferrari 599 – Car-HiFi-Anlage

Die originale Car-HiFi-Anlage im Ferrari 599 konnte bei weitem nicht die Anforderungen erfüllen, die man von solch einem teuren Fahrzeug erwartet. So reichte die maximale Lautstärke kaum, um auf der Autobahn wenigstens Nachrichten hören zu können. Bass war gar nicht vorhanden, hohe Töne waren ebenso sehr spärlich. Nachdem wir die Einstellungen im Becker Cascade Radio auf neutral stellten, konnte man von Klang gern nicht mehr reden: Geplärre trifft es eher.

Es wird schon klar, was der Kunde wünschte: hohe Lautstärke, sauberen Klang mit kräftigen Bässen und natürlich eine ordentliche Stereo-Bühne am Fahrersitz.

Konzept:

Auf dem Armaturenbrett waren 5 cm Mitteltöner eingebaut – mehr schlecht als recht, rings um war noch genügend Platz für einen akustischen Kurzschluss. In den Spiegeldreiecken fanden wir die üblichen 20mm-Kunststoff-Hochtöner. Hinter den Insassen in Seitenpanelen waren Mitteltöner genau so schlecht eingebaut wie vorne und auf der Hutablage gab es ein paar 16 Tieftöner. Das ganze wurde von 4×17 Watt des Radios versorgt.

Wir haben die Mitteltöner vorn gegen 10 cm-Lautsprecher getauscht, größere Hochtöner in die Spiegeldreiecke, die hinteren Mitteltöner komplett weg gelassen und statt dessen auf die Hutablage ein 2-Wege-Komponentensystem verbaut. Vorn setzten wir die German Maestro M-Line ein, hinten „reichte“ die Status-Lien. Diese Lautsprecher werden vom neuen Mosconi D2 80.6 DSP versorgt, einem 6-Kanal-Verstärker mit eingebautem DSP. Ein Subwoofer von Alpine rundet den Klang nach unten ab.

Besondere Herausforderungen:

Die Mitteltöner vorn sind unter einer Blende verschraubt, die von unten am Armaturenbrett befestigt ist. Um die Lautsprecher zu tauschen, muss also das komplette Armaturenbrett ausgebaut werden. Das bedeutet bei Ferrari, dass fast der gesamte Innenraum demontiert werden muss. Zudem ist unter dem Armaturenbrett nur wenig Platz, wobei uns die Neodym-Magnete der M-Line entgegen kamen. Auch sonst ist im Ferrari nur wenig Platz, der Subwoofer passt gerade so hinter die Ablage der Füße des Beifahrers, für den Verstärker fanden wir einen Platz im Kofferraum.

Fazit:

Die Ziele wurden erreicht. Der Ferrari 599 wurde einmal komplett zerlegt, die Komponenten der Car-HiFi-Anlage wurden bis aufs Radio ausgetauscht. Der Klang beeindruckt: nachdem der Alpine-Woofer ein wenig „optimiert“ wurde, konnten wir ihm das Dröhnen abgewöhnen. Dank DSP haben wir am Fahrersitz eine feine Stereobühne, die wegen der 10cm-Lautsprecher auf dem Armaturenbrett steht. Die Anlage spielt jetzt laut und sauber. Jetzt ist es eher unmöglich, bei voller Lautstärke den Motor zu hören.

Bei unseren Nachforschungen konnten wir keine Belege finden, dass jemand anderes einen Ferrari 599 schon mal in solch einem Umfang umgebaut hat. Daher erlauben wir uns zu behaupten, dass wir den weltweit am besten klingenden 599er an den Kunden ausgeliefert haben.

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