
Wie bei allen Navigatoren so liegt auch bei den Bildschirmnavigationen das Hauptaugenmerk bei der Routenführung auf der Sprachausgabe. Allerdings können hier die unterstützenden Hinweispfeile auf dem Bildschirm wesentlich größer und in Farbe dargestellt werden. Des weiteren kann man sich zur besseren Übersicht eine Landkarte mit eingezeichneter Route anzeigen lassen. Sie können zusätzliche Ziele - so genannte POIs (Point of Interrests) - einblenden und dadurch zum Beispiel Tankstellen und Raststätten auf Ihrem Weg besser einplanen. Bei den meisten Systemen ist auch eine simultane Darstellung von Pfeilen und Kartenausschnitten möglich.
Die Zieleingabe gewinnt durch den größeren Bildschirm. Sie ist übersichtlicher und manchmal sogar schneller möglich als bei anderen Systemen. Oftmals steht Ihnen zu Bedienung eine Fernbedienung zur Verfügung, einige Geräte ermöglichen mit ihrem Touchscreen die bequeme Bedienung direkt mit dem Finger auf dem Bildschirm.
Geräte dieser Klasse bestehen meist aus zwei Teilen: dem Rechner, der versteckt im Fahrzeug verbaut wird und dem Bildschirm. Bei diesem kann man nochmals unterscheiden: einfacher Bildschirm, der an der Mittelkonsole befestigt wird oder Moniceiver - eine Kombination aus Radio und Bildschirm. Gerade die letzte Variante wird auch gern als Ausgangsbasis für Multimediasysteme verwendet.
Durch den modularen Aufbau der Bildschirmnavigation ist deren Einbau ein wenig zeitintensiver als bei einer Radionavigation. Die damit verbundenen Kosten und der höhere Gerätepreis werden oft von eher professionellen Anwendern aufgebracht, die solche Navigationen zur Ausübung ihres Berufes benötigen. Aber auch privat schätzen viele den Vorteil der guten Übersicht.