
Seit einiger Zeit erobern portable Navigationssysteme - so genannte PNAs - den Markt (manchmal findet man auch die Bezeichnung PND, Pocketnavigation oder Hand-held-Navigation). Bei dieser völlig neuartigen Gerätklasse sind in einem handtellerkleinen Gehäuse der Rechner, ein berührungsempfindlicher Bildschirm (Touchscreen), der Speicher und ein GPS-Satelliten-Empfänger untergebracht.
Die Zieleingabe erfolgt mit dem Finger auf dem Touchscreen, die berechnete Route wird kurze Zeit später meist in 2D- und 3D-Ansicht dargestellt. Bei diesen Geräten werden die akustischen Fahrhinweise über einen eingebauten Lautsprecher wiedergegeben.
Auf Grund des geringen Einbauaufwandes von wenigen Minuten eignet sich ein solches System vor allem für Kunden, die häufig das Fahrzeug wechseln.
Ein Nachteil solcher Systeme soll aber nicht unerwähnt bleiben. Da sie sich mit nur wenigen Ausnahmen ausschließlich auf den GPS-Empfang zur Positionsbestimmung verlassen, kann es in schwierigen Empfangssituationen (zum Beispiel im Tunnel) zu ungenauen Fahrhinweisen oder gar dem Ausfall der Hinweise kommen.